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Rund 130 Vertreter des globalen Klima-Bündnis Netzwerks
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Rund 130 Vertreter des globalen Klima-Bündnis Netzwerks

Green Planet

Publié le
mercredi 2 novembre 2022 à 04:00

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Rückblick auf die internationale Jahreskonferenz (CAIC22) des Klima-Bündnis in Hesperingen

Unter dem Thema „Lokale Potenziale freisetzen – Globale Transformation vorantreiben“ trafen sich rund 130 Vertreter des globalen Klima-Bündnis Netzwerks, um sich darüber auszutauschen wie Gemeinden das Potenzial der unterschiedlichen Akteure und Bevölkerungsgruppen mobilisieren und in den kommunalen Klimaschutz einbinden können.

Los ging es am Mittwoch im Oekozenter Pafendall, mit Workshops und Treffen der internen Arbeitsgruppen zu Themen wie CO2-Monitoring, naturbasierte Lösungen und Bürgerbeteiligung sowie dem Board Meeting bei dem Nationalkoordinatoren und Board-Mitglieder über die internationalen Aktivitäten des Klima-Bündnis diskutierten. Das Highlight des Abends stellte die Vorführung eines 20-minütigen Ausschnitts des Dokumentarfilms „The Illusion of Abundance“ dar.

/Der Film handelt von Frauen, die sich in ihren jeweiligen Heimatländern in Südamerika dem Kampf widmen, die Lebensgrundlagen der indigenen Völker zu verteidigen, den Planeten zu schützen und sich internationalen Großkonzernen in Fällen von Rohstoff-Raubbau, Landgrabbing und Profitgier zu widersetzen. Der Film wurde von der ASTM und dem Klima-Bündnis Luxemburg co-produziert. Anwesend war Erika Gonzalez-Ramirez, die Regisseurin des Films, die nach der Vorführung den Anwesenden weitere Hintergründe zu den Fällen mitteilen konnte.

Am Donnerstagmorgen im CELO/Hesperingen befasste sich dann, in Anwesenheit des großherzoglichen Paares, Prof. Dr. Gerhard Reese unter der Überschrift „Wandelt euch, nicht das Klima !“ mit der Rolle des Individuums in der Gesellschaft im Zuge der Klimakrise. Unter den interessierten Zuhörern waren auch die Minister Joeller Welfring und Claude Turmes, sowie Abgeordnete und kommunale Vertreter aus dem In- und Ausland. Warum handeln Menschen im Hinblick auf die Klimakrise so inkonsequent ? Prof. Reese fügte gleich im ersten Satz dem Titel seines Vortrages den Zusatz „Wandelt euch (und das System), nicht das Klima !“ hinzu. Inkonsequentes Verhalten, so Gerhard Reese, hat nämlich einerseits mit Gewohnheiten, Bequemlichkeit, Konsumzwang. /

usw. zu tun. Aber eben nicht nur. Das größte Problem sei nämlich, dass klimafreundliches Verhalten heute immer noch komplizierter und teurer sei als das Gegenteil. Deswegen sei die Politik in der Pflicht, den gesetzlichen Rahmen sowie die Anreize für klimafreundliches Verhalten aktiv zu gestalten. Nach einer lebhaften Diskussion des Vortrags von Prof. Reese durch u.a. Vertreter von Gemeinden und der Transitionbewegung ging es nachmittags weiter mit der Mitgliederkonferenz des europäischen Klima-Bündnis. /

/Ein besonderes Highlight am Donnerstagabend war das Konzert des Musikers Njamy Sitson in Zusammenarbeit mit dem Projekt Klangkeller. Durch instrumentale Begleitung, Tanz und einem einmaligen Chor verstand es der Künstler die Bedeutsamkeit und Dringlichkeit von Umweltschutz und der Rolle des Menschen dabei, hervorzuheben. Das Publikum war begeistert !

Freitagvormittag war dann einem Rundtischgespräch zur Energiekrise auf kommunalem Level gewidmet, ehe es in verschiedene Workshops zu Themen wie Bürgerbeteiligung bei der Mobilitätsplanung, Bekämpfung von Energiearmut, tiefgreifende energetische Sanierung von Wohngebäuden, Sicherung von indigenen Landrechten oder hoffnungsbasierter Kommunikation ging. Den Abschluss boten am Freitagnachmittag dann eine Reihe von Besichtigungen in Hesperingen, Esch-Alzette oder Redingen. /

Das Klima-Bündnis Lëtzebuerg möchte sich ganz herzlich bei der Gemeinde Hesperingen, ihrem Schöffen- und Gemeinderat sowie ihrer Umweltkommission für die hervorragende Organisation der CAIC 22 bedanken. Ein besonderer Dank geht auch an die KollegINNen vom europäischen KB-Sekretariat in Frankfurt und aus dem Oekozenter Pafendall.

Copyright Fotos : A.C. Hesperange/L. Blum
Klima-Bündnis Lëtzebuerg

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mercredi 2 novembre 2022


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